Es muss nicht immer die chemische Keule sein!







 


 

Entwurmen!

 

Ein Thema, was Hundehalter zunehmend beschäftigt. Wann? Wie oft? Mit welchem Medikament? Welche Nebenwirkungen?

  
Als Hundebesitzerin, die ihre Hunde viele Jahre barfte (Biologisch-Artgerechte-Roh-Fütterung),  werde ich immer wieder mit dem Thema konfrontiert, weil die Fütterung von rohem Fleisch angeblich zu einer vermehrten Verwurmung führt, oder doch zumindest ein höheres Risiko für Wurmbefall liefern soll.

  
Ich muss dazu sagen, dass auch nach vielen Jahren der Rohfütterung keiner meiner Hunde jemals unter Wurmbefall litt! Regelmäßiges Entwurmen war aber immer ein Pflichtprogramm bei uns!
Aber auch Hundebesitzer, die Trockenfutter füttern, entwurmen in der Regel mindestens 1x jährlich mittels Tabletten wie Drontal, Milbemax etc.!

  
Wir tun unseren Hunden mit der chemischen Entwurmung definitiv nichts Gutes. Die Medikamente beschädigen die Darmflora und greifen oft zusätzlich den Magen an. Wer kennt es nicht, dass die Hunde nach Verabreichung der Wurmtabletten unter heftigem Meteorismus (Blähungen) leiden!

  
Es gibt aber auch hochwirksame Naturprodukte, die schonend den Wurmbefall verhindern und dabei für den Hund auch noch gesund sind!


Wir entwurmen inzwischen mit "Propolis".

de.wikipedia.org/wiki/Propolis

  

Propolis tötet nach Aussage umfangreicher Studien annähernd alle Protozoa (Einzeller) wirkungsvoll ab.

Die Verabreichung ist völlig unproblematisch! Man mischt 10 ml Propolis-Urtinktur (20 ml kosten in der Apotheke rund 11,00 Euro) mit 500 ml Wasser. Die Flüssigkeit in einem dunklen Gefäß in den Kühlschrank stellen.

6 Tage lang verabreicht man dann 1x täglich 2 Teelöffel Flüssigkeit auf 10 kg Körpergewicht.
Ich gieße die Flüssigkeit einfach zur Abendmahlzeit meiner Hunde!
Alternativ kann man 1/8 Teelöffel Propolis-Pulver pro 10 kg Körpergewicht über 3 Tage, jeweils 1x täglich verabreichen.

  
Es gibt übrigens weitere antiparasitär wirkende Naturmittel wie z.B. Kürbiskerne, Kokosflocken, Kokosöl, geriebene Möhre oder Knoblauch. 3-4x wöchentlich abwechselnd zum Futter verabreicht, wird Wurmbefall wirkungsvoll verhindert!

  
Auch wenn es uns Hundebesitzern noch manchmal befremdlich erscheinen mag: In der Natur gibt es unendlich viele Möglichkeiten, den Tieren preiswert und vor allem gesund Fürsorge angedeihen zu lassen. Es müssen nicht immer die überaus teuren, chemischen Medikamente sein, deren Risiko-Nutzen-Abwägung definitiv nicht immer sehr günstig ausfällt!

 

Bitte bedenken Sie immer: Jedes chemische Mittel hat auch immer eine Auswirkung unf den Körper, die ungewollt ist! Als Hundebesitzer sollten wir stets darauf achten, dass es heute eine Vielzahl homöopathischer Alternativen gibt, die den Organismus unserer Tiere nicht schädigen!


 Foto: Quelle Internet Wikimedia org.